Forschungstechnik

Der Kastengreifer
Der Kastengreifer

Dieses Gerät wird an der Seite des stehenden Schiffes senkrecht bis auf den Meeresboden herabgelassen. Mit Hilfe eines Metallkastens wird ein Stück des Meeresbodens von 50 x 50 cm Kantenlänge ausgestanzt und unverändert an Bord des Schiffes geholt, so dass man ihn betrachten und untersuchen kann. An Bord wird die Sedimentprobe aufgeteilt und fraktioniert gesiebt, um auch kleinste Lebewesen zu erfassen. Die im Sediment lebenden Meerestiere bleiben dabei im Sieb zurück.

Der Multicorer
Der Multicorer

Mit einem Multicorer können gleichzeitig viele kleinere Proben des Meeresbodens ausgestochen werden. Die Bearbeitung an Bord erfolgt ähnlich wie beim Kastengreifer.

Die Tiefseekurre
  • Die Tiefseekurre
  • Die Tiefseekurre

Mit Hilfe der Tiefseekurre, die vom Heck des fahrenden Schiffes ausgesetzt und an einem langen Seil über den Meeresboden geschleppt wird, werden Tiere von der Oberfläche des Meeresbodens gesammelt. In der Tiefsee ist der Fang in der Regel sehr klein, da die Besiedlungsdichte meist sehr gering ist. Leider bleibt auch die Tiefsee vom Zivilisationsmüll nicht verschont.

Der Epibenthosschlitten
Der Epibenthosschlitten

Der Epibenthosschlitten wird wie die Tiefseekurre vom Heck des fahrenden Schiffes ausgesetzt und an einem langen Seil über den Meeresboden geschleppt. Zusammen mit der obersten Schicht des Meeresbodens sammelt er die darin lebenden, kleineren Tiere ein. Am Ende des feinen Netzes, das sich zum Schutz in einem Gitterkäfig befindet, wird das Sediment in einer Art Plastikbecher gesammelt und anschließend an Bord gesiebt, um die Tiere zu erhalten.

Das Forschungsschiff ‚F.S. Sonne‘
  • By Uploader. [Public domain], from Wikimedia Commons
  • By Uploader. [Public domain], from Wikimedia Commons
  • Länge über alles: 97,61 m
  • Länge zwischen den Loten: 87,0 m
  • Breite: 14,2 m
  • Tiefgang (über Basis): 6,8 m
  • Höhe Hauptdeck: 9,3 m
  • Höhe II. Deck: 6,84 m
  • Verdrängung: 4 734 t
  • Seezeit: Bis 50 Tage ohne Hafenversorgung

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Das Forschungsschiff ‚F.S. Polarstern‘
Das Forschungsschiff ‚F.S. Polarstern‘
  • Länge des Schiffes: 118 m
  • Breite des Schiffes: 25 m
  • Rufzeichen: DBLK
  • Tonnage: 10970 BRT
  • Reisegeschwindigkeit: 12 kn
  • Tiefgang: 11,2 m

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Das Forschungsschiff ‚F.S. Meteor‘
Das Forschungsschiff ‚F.S. Meteor‘
  • Länge des Schiffes: 97,5 m
  • Breite des Schiffes: 16,5 m
  • Rufzeichen: DBBH
  • Tonnage: 3990 BRT
  • Reisegeschwindigkeit: 12 kn
  • Tiefgang: 5,6 m

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Der Forschungskutter ‚Senckenberg‘
Der Forschungskutter ‚Senckenberg‘
  • Länge des Schiffes: 29,5 m
  • Breite des Schiffes: 7,6 m
  • Tiefgang: 2,7 m
  • Verdrängung: 165 BRT
  • Hauptmaschiene: 470 PS (345 kW)
  • Aktionsradius: 10 Tage

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